Freies Steuergerät für den OM660 (Smart CDI) verfügbar

Das grundsätzliche Konzept ist bekannt. Eine Triumph Tiger, ein Dreizylinder-Diesel und ein Getriebe aus dem Harley Aftermarket ergeben ein sehr fahrbares Dieselmotorrad. Prinzipiell kein Hexenwerk, sondern solider Maschinenbau. Wollte man jedoch den CDI aus einem Smart verbauen, durfte man sich bislang sehr intensiv mit dem Thema Steuergerät auseinandersetzen.
Die Lösung ist jetzt das Steuergerät aus dem Hause Weißkopf. Die Firma bietet ein freies Steuergerät für den OM660 an und kann durchaus behaupten schon einige Erfahrung im Motorradeinsatz zu haben, denn hier von hier stammten auch die Steuergeräte der Track Diesel.
Das Thema Steuergerät ist somit keines mehr, weil man nun einfach eines kaufen kann. Mit dem OM660 aus dem Smart hat man reichlich Erfahrung, aber prinzipiell lässt sich das Steuergerät für jeden Motor anpassen.

Das beste für Neugierige zum Schluss: Christian Weißkopf plant am 10.092016. dem Treffen in Hamm einen Besuch abzustatten, da man in seinem Hause gefallen an dem Thema Dieselmotorradgefunden hat.

Weitere Infos zum Steuergerät und Kontakt zum Hersteller: http://www.weisskopf-engineering.de/

Der Treffenkalender 2016

Da das erste schon in zwei Wochen stattfindet – oder sogar schon stattgefunden haben wird – ist es langsam mal an der Zeit die Termine zusammenzuschnüren.

Die Mutter aller Dieselmotorradtreffen, das 2001 in Arle seinen Anfang nahm, bleibt zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort. Am zweiten Septemberwochenende zelten wir auf den Wiesen vor Heiwis Brauhof Wilshaus in Hamm.

16. internationales Dieselmotorradtreffen ♦ 09.-11. September 2016
Brauhof Wilshaus, Baumstr. 46, 59071 Hamm

Los geht es aber in England mit dem Big Knock:

Big Knock Shirts 2016THE BIG KNOCK ♦ 2016 British Diesel Motorcycle Rally ♦ 27th to 30th May 2016
The Wisborough (Formerly The BAT & BALL), Wisborough Green, Newpound Lane, West Sussex RH14 0EH
More Info: http://www.dieselbike.net/Rally-Info/rally.htm

Im Sommer gibt es dann noch zwei Events in Frankreich. Das genrell sehr empfehlenswerte Bergrennen in Gaschney und das französische Enfield und Dieselmotorradtreffen.

Gaschney2016 RoyalClassicVendee2016

Oldimo-Gespann zu verkaufen

VERKAUFT!

Aufgemerkt!

Ole hat Platzmangel und bietet sein Dieselgespann daher zum Verkauf. Wer in Hamm war, kennt das Dreirad. Russisches Rohr mit Daihatsu-Dreizylinder. Das Ding ist sauber gebaut, bleibt aber ein russisches Motorrad mit russischen Bremsen! Es kann nicht schaden, wenn das dem geneigten Interessenten bewusst ist.

(ursprüngliches) Baujahr  ist 1986. Die Laufleistung liegt bei 25000km.

Die Preisvorstellung liegt bei € 8400,-

Interessenten melden sich bitte direkt bei Ole: nr9ole1@freenet.de oder 0178/2447666

 

Jede Menge Dieselmotorradangebote

Aktuell stehen so einige Dieselmotorräder bei mobile.de zum Verkauf. Wer für die nächste Saison einen neuen Untersatz sucht, hat ausnahmsweise mal tatsächlich sowas wie Auswahl. Vom nicht zugelassen über Neufahrzeug bis hin zu einem besonderen Schmankerl ist alles dabei.

Bild

Punsun Dnepr Dieselumbau

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=217372374

325er Enfield

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=217216012

435er Enfield

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=217458657

Bild

Lombardini Enfield aus dem Hause Beckedorf

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=219811190

Vahrenkamp Diesel

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=217004605

Bild

Corda 3WD Dieselgespann. Die Maschine könntet ihr schon gesehen haben, denn sie war 2012 auf dem Big Knock. https://flic.kr/p/cbqaY1

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=220562936

 

 

Quo Vadis Dieselmotorrad

VW XL1Seit ich vor nunmehr zwei Monaten einen leibhaftigen XL1 bei einem VW-Händler in Gelsenkirchen stehen sah, rangieren einige Gedanken in meinem Kopf. Und ich komme mir dabei vor wie ein Verschwörungstheoretiker, obwohl ich mir ziemlich sicher bin Recht zu haben. Die Erkenntnis ist letztlich keine wirklich neue: Die Welt ist verrückt. Und der Mensch prahlt nun mal viel lieber, als sorgsam mit Ressourcen umzugehen. Den XL1 gibt es. Den Lupo 3L gab es ja auch mal. Der hochverdichtende Teil des XL hat zwei Zylinder und leistet rund 50PS aus 800cm³. Damit sind wir das erste mal in Zahlenbereichen angekommen, die man von Motorräder gewohnt ist. Nein, das ist nicht neu, denn der XL1 ist in dieser Form ja seit 2011 auf dem Radar. Damals allerdings nur als Studie, jetzt im Verkaufsraum um die Ecke. Zumindest theoretisch angekommen. Doch dabei wird es vermutlich bleiben. Zum einen fehlt VW aufgrund des Abgasskandale dafür in absehbarer Zukunft vielleicht tatsächlich der Atem, zum anderen will das ja gar keiner wirklich. Zwar ist er tatsächlich in den Motorgazetten getestet worden. http://www.auto-motor-und-sport.de/einzeltests/vw-xl1-limitierter-supersparwagen-8577142.html Und man kann ihn prinzipiell sogar kaufen. Das von mir in Gelsenkirchen gesichtete Exemplar gehört einer regionalen Autohauskette, die ihren Vorführer zum geschmeidigen Preis von € 113.440,- anbietet. http://www.tiemeyer.de/de/auto/gebrauchtwagen/vw/13631157/xl1-sitzbezuege-in-alcantara-led-klimaanlage.htm Schätzungsweise werden sich genügend betuchte Sammler erbarmen. Die laut Wikipedia produzierten 200 Stück finden sicherlich einen trockenen Stellplatz und werden nie im Straßenbild auftauchen. https://de.wikipedia.org/wiki/VW_XL1

VW VOLKSWAGEN XL Sport 2015 blue vltUnd es kommt noch schlimmer. Volkswagen hat im letzten Jahr den XL1 komplett pervertiert und nebenbei unsere leisen Hoffnungen aus der Ducati-Übernahme vernichtet. Sie haben einen Ducati-V2 hineingesteckt und ihm Breitreifen aufgezogen. Ich mag selber gar nichts dazu schreiben, wer wissen will, liest hinter dem Link weiter.
http://www.bimmertoday.de/2014/10/06/vw-xl-sport-2014-paris-live-fotos-xl1-ducati-motorrad-motor/

Was ich aber ebenfalls nicht machen kann/will, ist mich über den Hersteller zu beschweren. Der hat ja was auf die Räder gestellt und der Kunde hat es nicht wirklich haben wollen. Letztlich wird gebaut, was gekauft wird. Und Effizienz scheint niemanden zu erregen.

Das kam mir insbesondere in dem Moment in den Sinn, als ichi kürzlich über zwei Youtube Links gestolpert bin, die zwei – sachlich gesehen – völlig unnötige Motorräder zeigen. Motorräder in denen ein V10 aus einer Viper und ein V12 von Aston Martin verbaut wurden.
Und was erregt da jetzt?
Mich die Zugriffszahlen. Der V10 hat ca. 1,4 Millionen und der V12 knapp 3 Millionen Views.
Mit den folgenden Links könnt ihr die Zugriffszahlen noch weiter erhöhen.
https://youtu.be/DJS2cthIoFg & https://youtu.be/wU_Nt-H0bAE
Ich erlaube mir das als deutliches Indiz dafür zu setzen, worauf der Homo Kompression steil geht.
Es darf jeder dazu denken was er mag, für mich ist das inzwischen die Ausprägung einer erschreckenden Kurzsichtigkeit der ganzen Menschheit. Die ist da moralisch noch nicht lange aus der Höhle raus. Wenn es was zu fressen gibt, dann schlägt man sich den Bauch voll. Ohne Rücksicht auf das morgen. Auch eine Form von Achtsamkeit. Erkennt man an den vielen übergroßen Wagen, die für unnötig kurze Strecken allerorten die Straßen füllen. In denen ist sich jeder selbst der Nächste.

Und was bedeutet das jetzt für uns?
Nix!
Weil das alles nichts Neues ist. Wir waren immer Nische, sind Nische und werden mit großer Wahrscheinlichkeit Nische bleiben.
Damit habe ich kein Problem und ihr hoffentlich auch nicht. So bleibt es bei uns eben gemütlich.

Wenn wir aber nicht zurücklehnen, sondern doch noch etwas Neues präsentieren wollen, dann wird dies in Zukunft einen gewissen Aufwand bedeuten.
Passend dazu ist dieser Aufruf im Kneeslider, obwohl gar nicht für Dieselmotorräder gedacht.
http://thekneeslider.com/we-dont-need-any-more-custom-motorcycles-we-need-prototypes/
Wir haben letztlich alle verfügbaren Motoren verbaut und gezeigt, das sich damit absolut fahrbare Motorräder auf die Räder stellen lassen. Noch ist keiner mit einer Diesel um die Welt gefahren, aber knapp um die halbe. Wenn es spannend, und nicht nur gemütlich, bleiben soll, dann muss irgendwer anfangen Gehäuse zu gießen oder den 3D-Drucker anzuschmeissen.
Ich selber habe weder die Möglichkeiten noch die Fertigkeiten dazu. Aber ich habe die Übersicht, das es die benötigten Komponenten gibt, das sie nur noch nirgends entsprechend zusammengefügt wurden.
Ich bin mir sicher, das es ginge, wenn man wollte. Ich bin mir aber ebenfalls im klaren darüber, das dieses einen sehr großen Aufwand darstellt und die Möglichkeiten vieler Heimwerkstätten deutlich übersteigt. Dazu bräuchte es wohl mehr als ein Schweißgerät. Daher habe ich kein wirkliches Gefühl ob solche kühne Visionen jemals Wirklichkeit werden. Weil es einfach zu kompliziert und aufwändig ist, oder weil Akkus mit höherer Energiedichte auf den Markt kommen und die Elektromobilität ein größeres Stück vom Kuchen bekommt. Ich werde es beobachten und euch hier erzählen.

Upcoming projects from denmark

In der Werkstatt unseres Freundes Allan Korup aus Dänemark wachsen zwei Motorräder, die wir in der Form noch nicht hatten.
Da wäre eine Nimbus, in der ein Lombardini LDW 702 seinen Platz finden soll. Also 17PS aus 686cm³, verteilt auf zwei Zylinder.

Nimbus-Lombardini

Und etwas, das mal eine Dnepr war, jetzt aber einen 1200cm³ Drilling aus einem VW Lupo trägt. Also wahrscheinlich ein #Dieselgate Motorrad. :-)
Die Kraft wandert offensichtlich über einen Harley Drivetrain jetzt per Kette an das Hinterrad.

Dnepr-VW

Für den Moment habe ich nur die groben Eckdaten und die beiden Fotos.

Allan hat auf seiner Webseite noch einen Haufen Bildergalerien von diversen Jahren in Hamm, aber auch anderen schicken Treffen.
http://www.treskelgaard.com/

Kawabota

KawabotaIm ADVRider.com Forum wurde schon immer mal über Dieselmotorräder gesprochen.
Jetzt ist dort ein neues dazugekommen. Forumsteilnehmer SPKR machte Nägel mit Köpfen und verheiratete eine KLR 650 mit einem Kubota D902.
Der Kubota ist ein Dreizylinder mit 898 cm³ Hubraum und 25 PS Leistung. Der Motor ist damit vergleichbar mit dem Lombardini LDW903, welchen Heiko in einige Triumph verbaut hat. Das Getriebeproblem wird mit einem Ultima 6-Gang aus dem Harleymarkt gelöst.
Ich wundere mich tatsächlich, das in dem KLR Rahmen genug Platz für den Dreizylinder ist, aber das Ergebnis sieht auf dem Foto angenehm kompakt aus.
Seht selbst: http://www.advrider.com/forums/showthread.php?t=1068342

Damit ist – ganz nebenbei – die Begrifflichkeit der „KLR Diesel“ endgültig unscharf. Neben der M1030 gibt es schon länger eine KLR mit einem Einzylinder-Inustriediesel. Und jetzt eben die „Kawabota“. Auf eben jene M1030 wird im weiteren Thread auch noch verwiesen. Denn die Altius Scimitar Idee hat sich nach ihrer Ankündigung 2012 letztes Jahr erneut auf einer Indischen Messe für militärisches Zeug gezeigt.
Schut ihr auch selbst: http://www.rushlane.com/altius-scimitar-670cc-diesel-motorcycle-displayed-at-defexpo-2014-12110140.html

Und damit gute Gerüchte lange halten, muss man sie dann und wann ein wenig füttern:

http://autos.maxabout.com/bikes/answers/q/will-altius-launch-the-scimitar-670-in-india

 

Eine frische Daihatsu-BMW von der britischen Insel

R-DaihatsuEinige von euch haben Steve möglicherweise schon auf dem Big Knock getroffen. Dem britischen Dieselmotorradtreffen. Dort war er schon mehrfach Gast mit Enfield, die von einem Zweizylinder aus dem Hause Kubota angetrieben wird.

Bei seinem neuen Projekt sollte es noch ein Zylinder mehr werden. Er konnte noch einen der berühmt berüchtigten dreizylindrigen Daihatsumotoren auftreiben und ist dabei ihn in den Rahmen einer R80 zu stecken.
Das wäre dann die erste R-Daihatsu, sofern ich noch den Überblick habe. Die anderen Triples stecken alle in Ks.

Neue Moppeds herzeigen ist im übrigen viel schöner als sich dann und wann überlegen müssen, wieso jetzt eine Zeit lang nichts passiert ist.
Also ab mit euch in die Garagen, Keller und Werkstätten. Weiterschrauben!

Vetter Fuel Economy Challenge

Ein Spritspar-Rennen im Sommer 2015. Es tritt an – eine Guzzi aus dem Jahr 1971 mit der Landmaschinenversion eines unserer Lieblingsdiesel; Dem Daihatsu Dreizylinder. Der hat so nur noch 28 PS und ist immer noch flatschneu als guter alter Low-Tech Vorkammerdiesel mit vollmechanischer Einspritzpume zu bekommen. Dann steht halt Briggs & Stratton drauf, und nicht Daihatsu. Was auch daran liegt, das meines Wissens nach Daihatsu Diesel in den USA gegeben hat.

Ousterhout-engine-928-webJohn Ousterhout heisst der Mann, der seine Guzzi mit dem Daihatsu / Briggs & Stratton Diesel veredelt hat, um bei der Vetter Fuel Economy Challenge im Sommer 2015 teilzunehmen. Weil mit Diesel ja jeder fahren kann und John auch noch Hühnerbauer ist, füttert er die Maschine mit Biodiesel, den er irgendwie aus der Hühnerschei…. sorry, dem Geflügelexkrementen destilliert.
Ist das Großartig? Wahnsinnig? Irrsinnig? Oder einfach nur erschreckend, das ein solches Gefährt bei einer Verbrauchswettfahrt überhaupt eine Chance hat? Rational gesehen nicht. Zu groß und zu schwer. Dafür hält es länger.

http://www.craigvetter.com/pages/2015-Streamliner-pages/2015-Ousterhout-Diesel-p82.html

Dieselmotorrad aus Thailand

Dieselmotorrad aus ThailandYoutube-Fundstück aus der Reihe „Dieselmotorräder weltweit“.
Steht zwar schon seit Januar 2013 online, aber es gibt offensichtlich sprachliche Probleme bei der Suche.
Ich kann auch nicht wirklich was lesen. Zum Glück sagen die Bilder ja mehr als tausend Worte.
Wir haben hier offensichtlich einen Industriediesel mit nach hinten gekippten Zylinder. Das Getriebe dahinter wurde von einer Honda abgesägt. Die Räder sehen ebenfalls nach Honda aus. Bemerkenswert ist der Kardan.

Kameralauf um das Motorrad
http://youtu.be/uGEaVh64sbU

Soundcheck
http://youtu.be/ih8yjGZDBdU

So ein Quatsch – Wir sind die Normalen

Sinnbefreites-MotorradzeugsMöglicherweise werde ich alt und langweilig. Oder ich bin schon längst ein verschrobener Kauz.
Als ich Bilder von den teilnehmenden Motorrädern der AMD World Championship of Custom Bike Building im Rahmen der Intermot in Köln sah, reagierte ich gelangweilt impulsiv. „Unfahrbare Scheisse!“ schoss es mir durch den Kopf. Daneben präsentierte Team Green 300 PS in einem Motorrad. Die Typenbezeichnung habe ich längst schon wieder vergessen. Da guck ich doch lieber nach den Hostessen.
Ich kann kaum ändern, das es so ist. Und natürlich gilt auch „jedem das seine“. Aber die Zeiten in denen ich mit großen Augen zu Motorradtreffen, -messen und -ausstellungen gefahren bin, sind lange vorbei. Diese Wettrüsterei vorbei an dem tatsächlich Bedarf langweilt mich. Das es auf dieser Welt weiterhin eine Statussymbol ist, sinnlos Ressourcen zu verschwenden, widert mich gar an.
Evolutionär geht es möglicherweise aber gar nicht anders. Motorräder und auch Autos sind lange fertig. Wir können drüber streiten, ob das mit Hondas CX oder erst mit der NTV so weit war. Oder ob es doch ein BMW Boxer war. Autos erhalten seit Mercedes ehrwürdigem W124 nur noch Features, für welche die Marketingabteilungen erstmal aufwändig einen Scheinbedarf erzeugen müssen. Dafür hält nix mehr so lang.
Eine der besten Zeiten auf dem Top Gear Test Track wurde mit einem Caterham Super 7 gefahren. Dem möglicherweise ausstattungslosestem Auto, welches es heute noch zu kaufen gibt. Mit „nur“ zwei Litern Hubraum, dafür ohne jegliche Assistenzsysteme.
An Hondas Cub kann man übrigens auch schon lange nichts wesentliches mehr verbessern.
Die Dinger sind fertig und die kapitalistische Evolution verzettelt sich mit dem, was sich Weiterentwicklung nennt.
Gilt im übrigen auch für Mobiltelefone und Betriebsysteme.

North Coast Custom - Fiat Abarth
Ein kurzer Lichtblick war dieses Motorrad von North Coast Custom aus Italien. Den Motor könnte man für einen Lombardini-Diesel halten. Es ist aber keiner. Es ist der Zweizylinder aus dem Fiat 500. So nennt sich das Krad denn auch Abart 500. Im Rahmen des Wettbewerbs wurde die ein oder andere schöne Kreation erschaffen, nur fahren kann man damit nicht mehr wirklich. Noch sieht immerhin alles rollfähig aus.
Dagegen nimmt sich jedenfalls der Dieselmotorradfahrer und -erbauer in meinen Augen aus überaus vernunftorientiertes Wesen heraus. In diesem Sinne – Liebe Dieselschrauber, bleibt so langweilig wie ihr seit!

Sommer Diesel gestohlen

Nein, die Welt ist ganz bestimmt nicht fair.
Da verbrachten wir gerade noch ein wunderschönes Wochenende auf dem entspanntesten aller Motorradtreffen, doch schon in der nächsten Nacht wurde bei Jochen Sommer in Eppstein ein Motorrad gestohlen. Eine Sommer 462 Diesel. Unter den Dieselmotorrädern ein häufiges, absolut gesehen aber doch ein ziemlich seltenes Motorrad.
Ich hoffe sehr, das es keinen Markt für gestohlene Dieselmotorräder gibt und die Maschine daher wieder auftaucht.

Hier der Text von Jochens Webseite:

In der Nacht vom Montag den 15.9.2014 auf Dienstag den 16.9.2014 ist bei uns in Eppstein leider das Motorrad von Herrn Schönborn gestohlen worden.
Eine Sommer Diesel 462, Enfield Chassis, standard silber mit Eigenbau Packtaschen aus Blech.
Fahrgestellnummer: W092STDB46VSE6090
Amtliches Kennzeichen: LU-GV 44
Besondere Kennzeichen: Kopfdichtung kaputt, Qualmspuren auf Öldruckschalter und drumherum. Motor hat keine Nummer!

http://www.motorradmanufaktur.de

2014-03-30-gestohlene_Sommer-1

StarTwin ThunderStar 1200 TDi

Aktuelles Bildmaterial legt nahe, das die Jungs von StarTwin im niederländischen Loenen noch eine Thunderstar gebaut haben. Oder sie haben ihre Maschine zwischen Anfang und Ende August 2014 umlackiert und zum einen beim Classic Grand Prix in Barneveld und dann bei der Isle of Man TT gezeigt.

Vom Ausritt in Barneveld sind Fotos bei flickr aufgetaucht:
https://flic.kr/p/oH4wQ7
https://flic.kr/p/oiUApX

Und von der TT hat StarTwin selber Bilder auf Facebook veröffentlicht.
https://www.facebook.com/pages/Star-Twin-Motors/218579741508104

Über weitere Feinheiten oder Änderungen bei den technischen Details habe ich leider keine Aktuellen Informationen.
Also gehen wir davon aus, das es sich weiterhin um den Motorblock des 1200er TDI aus dem Lupo 3L handelt, welcher mit einem Getriebe von Yamaha verbunden wurde und in einem Rahmen mit reichlich Leichtbauteilen für erstaunlich raschen Vortrieb sorgt.

StarTwin ThunderStar 1200 TDi
Dieselmopped geht auch knackig-sportlich!
Ich erinnere mich immer noch gern an die erstaunten Gesichter derjenigen, die das Motorrad 2005 in Hamm haben fahren sehen.

Grundsätzlich gibt auch auch immer noch die Infoseite zu dem Motorrad vom Hersteller selber: http://www.startwin.com/specials_plaatjes/thunderstar/thunderstar.htm

 

Neuer Anlauf per Crowdfunding – MotorEarth’s® will Diesel-Enfield vermarkten

Gähn!
Sage ich gemeinerweise.
„Support MotorEarth’s® efforts to provide an ultra-efficient, multi-fuel diesel to the world.“
Solche Enfields tuckern wahrscheinlich seit den 1980ern durch die Welt. Mit den immer ähnlichen Einzylinder-Industriedieseln. Das man damit fahren kann, beweist vor allem die nun seit zehn Jahren erhältliche Sommer 462 Diesel. Durch liebevolle Pflege im Detail entsteht hier aber inzwischen ein eigenständiges Motorrad.
Wie der U.S.-Amerikaner nun mal so ist, bolzt er beim Marketing, lässt aber bei der Technik alles beim alten.
Das ganze ist also nur ein Aufguss von längst Bekanntem. Zumindest aus unserer Sicht. Denn die Enfield-Umbauerei hatte ihren Mittelpunkt tatsächlich immer in Deutschland. Jetzt dürfen die Amis auch mal.
Das ganze hat jedoch nichts Innovatives oder Zukunftsweisendes.

Wer mehr wissen will, der folgt einfach dem Link. Erwartet aber nicht, das die euch erzählen, welchen Motor sie verwenden. Es wird nur von 13 PS aus 456 Kubik gesprochen. Was sehr optimistisch ist, nach unserem Messsystem.
https://www.indiegogo.com/projects/diesel-motorcycles