Von Carrerabahn zu Modellbau

Vor geraumer Zeit habe ich die ganzen Dieselmotorradgeschichte mal zwischen Carrerabahn und Weltverbesserung verortet. Mit dem praktischen Nutzen scheinen wir jedoch irgendwie durch zu sein, denn schon seit geraumer Zeit gibt es tatsächlich kaum noch neue wirklich im Alltag nutzbare Fahrzeuge. Zwar sind in Garagen und Werkstätten rund um die Welt fahrbare Motorräder entstanden, die so nie gedacht waren. Doch inzwischen scheint die Revolution etwas zu stocken und es sind entweder rollfähige Kunstwerke/Spielzeuge oder doch sehr grob gestrickte Motorräder auf, die möglicherweise nicht überall auf der Welt zulassungsfähig wären.

Hier eine kleine Videoschau von entsprechenden Motorrädern, die man im bewegten Bild festgehalten hat und der weltweiten Öffentlichkeit freundlicherweise bei einem bekannten Videodienst präsentiert. Allerdings auch nur da. Sollte Youtube mal gehackt werden, oder aus welchen Gründen auch immer seine Videos einfach löschen, dann ist das alles weg. Auf vimeo, dem wahrscheinlich zweitgrößten Videoportal auf diesem Planeten gibt es nur Videos von einem Uploader. Wobei „nur“ hier das falsche Wort ist, denn das sind wirklich schöne Zusammenschnitte von Ausfahrten mit einer oder vielen Sommer-Dieseln. Und ein drittgrößtes Videoportal gibt es meines Wissens nach gar nicht.

Nun aber zu den Filmen:

Eintopf Diesel:

Motorrad-Eigenbau Hatz Rod aus FUEL EINS

Ein Visionär träumt Hirngespinste

DEUTZ-Rocker Diesel MAH711 Verdampfer Motorrad, Eigenbau, Making of….

CUSTOM CHOPPER TRACTOR BIKE

Hatz E 89,Hatz Diesel Bike, Eisenschwein, Hatz Fighter

Test Drive of Hydrostatic AWD Turbo Diesel Motorcycle

diesel motorcycle 2016

Home Made Diesel Bike

Das es doch noch etwas anders geht, zeigen uns die letzten drei Filmchen:

Thunderstar 1200 TDI

FrankenBrick Sept 2016. Smart CDI diesel BMW K100 Motorcycle

Fünf Exemplare „Dieselmotorräder“ im Tausch gegen Bild vor imposanter Kulisse

Hier ist auch Frühling – Hier hau ich auch einen raus!

Der Deal:
Ihr kriegt ein Buch von mir, nehmt es mit und photographiert es am Nordkap, den Pyramiden oder am Eilean Donan Castle. Oder irgendwas anderes Spannendes und/oder Schickes. Einzige Bedingung – Ihr müsst schon mit dem Dieselmopped hinfahren. Flugreisen zählen nicht.

Der Ablauf:
Ganz einfach. Ihr schreibt mir wohin ihr wollt, und ich schicke euch ein Buch. Fünf Stück habe ich dafür hier auf dem Tisch liegen.
Per Mail an: info@dieselkrad.info

Ihr könnt natürlich auch einfach so ein Exemplar kaufen.
https://www.amazon.de/dp/3941760025/

Fünf Exemplare „Schmerz frisst Seele“ als Giveaway

Der Frühling ist da. Gerade war Clusterkopfschmerztag – Ich hau einen Raus!

„Schmerz frisst Seele“ an einem Strand auf Mallorca. Dank an Cordelia für das Bild.

Den nächsten fünf Käufern des eBook schicke ich ein Papierexemplar! Wenn ich dafür ein Foto von euch mit dem Buch, oder ein Foto von dem Buch an einem markanten Ort. Hallig Hooge, Zugspitze, Neuschwanstein. So Sachen halt.

Wie das Bild vom Buch am Strand. Je Auffälliger, desto besser. Denn dies soll mein kleiner Beitrag zum Thema „Cluster-Awareness“ sein. Also der Wahrnehmung der Erkrankung in der Öffentlichkeit.

Schickt mir per Mail an Rafael@seinplanet.de einen Screenshot oder einen anderen Beleg vom Kauf des eBooks, eure Adresse und ein Idee, was für ein Photo ihr mit dem Buch machen wollt, dann schicke ich euch ein Exemplar zu.
Ich bin gespannt auf eure Vorschläge und kreativen Ideen.

Nagel-Freunde – so schreiben sie

Da simma dabei!
Heute fand ich ein Belegexemplar der „MotorradSzene“ in meinem Briefkasten. Möglicherweise ein Signal, das ich noch ein paar Sätze über das 16. Dieselmotorradtreffen in Hamm verlieren sollte.
Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich in diesem Jahr nichts neues mehr erwartet. Vielleicht etwas Verrücktes, wie die Dieselvespa von Bastelrobi. Doch ich sollte eines bessere belehrt werden. Schon am Donnerstag stand sie da. Die Boxer-BMW mit den irgendwie anders aussehenden Zylinderköpfen. Andere Köpfe drauf, eine Einspritzpumpe angepasst und fertig ist der Diesel. Jahrelang sprachen wir nur darüber und hatten immer Angst, das es nicht funktioniert oder sich die Kurbelwelle verbiegt oder was auch auch immer. Jetzt hat es endlich mal jemand einfach probiert. Und siehe da: Es läuft! Klingt sogar immer noch relativ typisch nach BMW Boxer.
Genau die BMW hat es auch im Bild in den Bericht in der MotorradSzene geschafft. Aber ich glaube nicht, das man sich dessen bewusst ist, was man da überhaupt abgelichtet hat. Es gab in den 50er Jahren die Ariel von Gordon Glover und die Nortons von Arthur Sidney und Arthur Freeman Sanders. Die italienische Perugina, von der jedoch nur Fotos existieren. Und zuletzt ein ähnliches Projekt aus den USA, wo A.E.D. – ausgeschrieben Advanced Engines Development – den amerikanischsten aller V2 auf Dieselbetrieb umgerüstet haben. Damit ist der Boxer mit den Hatz-Köpfen etwas sehr besonderes in einem ziemlich elitären Kreis.
Aus der Gerüchteküche hörte man über Jahre immer wieder mal Geschichten, das es einen solchen Motor längst gäbe, der Entwickler jedoch unter Druck geraten sei und der Prototyp eingeschmolzen, weggeschlossen oder was auch immer wurde. Ich bin nun sehr gespannt wie lange es Dauert bist ich genötigt werde diesen Artikel aus dem Netz nehmen. :-)
Das war die eine kleine Sensation. Die andere war der Besuch von Christian Weisskopf von Weisskopf Engineering. Dieser bietet ein Universal-Steuergerät an, mit dem sich z.B. ein OM660 aus dem Smart ohne all die Sensoren aus dem PKW betreiben lässt. Und es gibt mit der ECU auch schon einschlägige Motorraderfahrungen, denn Christian Weisskopf war für die Steuergeräte in den Track Diesel verantwortlich. Damit verliert das Elektronik-Gespenst viel von seinem Schrecken. Und das das Gerät eine Universelles ist, das prinzipiell an jeden Common-Rail Motor angepasst werden kann, dauerte es nicht wirklich lang, bis jemandem einfiel, das es von Subaru da so einen Vierzylinder-Dieselboxer gibt …

Damit sind die Schrauber in die Winterpause entlassen. Ich werde sie nicht weiter stören und bin gespannt auf das, was es da im nächsten Jahr aus der Phantasie bis auf die Straße schafft.

Freies Steuergerät für den OM660 (Smart CDI) verfügbar

Das grundsätzliche Konzept ist bekannt. Eine Triumph Tiger, ein Dreizylinder-Diesel und ein Getriebe aus dem Harley Aftermarket ergeben ein sehr fahrbares Dieselmotorrad. Prinzipiell kein Hexenwerk, sondern solider Maschinenbau. Wollte man jedoch den CDI aus einem Smart verbauen, durfte man sich bislang sehr intensiv mit dem Thema Steuergerät auseinandersetzen.
Die Lösung ist jetzt das Steuergerät aus dem Hause Weißkopf. Die Firma bietet ein freies Steuergerät für den OM660 an und kann durchaus behaupten schon einige Erfahrung im Motorradeinsatz zu haben, denn hier von hier stammten auch die Steuergeräte der Track Diesel.
Das Thema Steuergerät ist somit keines mehr, weil man nun einfach eines kaufen kann. Mit dem OM660 aus dem Smart hat man reichlich Erfahrung, aber prinzipiell lässt sich das Steuergerät für jeden Motor anpassen.

Das beste für Neugierige zum Schluss: Christian Weißkopf plant am 10.092016. dem Treffen in Hamm einen Besuch abzustatten, da man in seinem Hause gefallen an dem Thema Dieselmotorradgefunden hat.

Weitere Infos zum Steuergerät und Kontakt zum Hersteller: http://www.weisskopf-engineering.de/

Der Treffenkalender 2016

Da das erste schon in zwei Wochen stattfindet – oder sogar schon stattgefunden haben wird – ist es langsam mal an der Zeit die Termine zusammenzuschnüren.

Die Mutter aller Dieselmotorradtreffen, das 2001 in Arle seinen Anfang nahm, bleibt zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort. Am zweiten Septemberwochenende zelten wir auf den Wiesen vor Heiwis Brauhof Wilshaus in Hamm.

16. internationales Dieselmotorradtreffen ♦ 09.-11. September 2016
Brauhof Wilshaus, Baumstr. 46, 59071 Hamm

Los geht es aber in England mit dem Big Knock:

Big Knock Shirts 2016THE BIG KNOCK ♦ 2016 British Diesel Motorcycle Rally ♦ 27th to 30th May 2016
The Wisborough (Formerly The BAT & BALL), Wisborough Green, Newpound Lane, West Sussex RH14 0EH
More Info: http://www.dieselbike.net/Rally-Info/rally.htm

Im Sommer gibt es dann noch zwei Events in Frankreich. Das genrell sehr empfehlenswerte Bergrennen in Gaschney und das französische Enfield und Dieselmotorradtreffen.

Gaschney2016 RoyalClassicVendee2016

Oldimo-Gespann zu verkaufen

VERKAUFT!

Aufgemerkt!

Ole hat Platzmangel und bietet sein Dieselgespann daher zum Verkauf. Wer in Hamm war, kennt das Dreirad. Russisches Rohr mit Daihatsu-Dreizylinder. Das Ding ist sauber gebaut, bleibt aber ein russisches Motorrad mit russischen Bremsen! Es kann nicht schaden, wenn das dem geneigten Interessenten bewusst ist.

(ursprüngliches) Baujahr  ist 1986. Die Laufleistung liegt bei 25000km.

Die Preisvorstellung liegt bei € 8400,-

Interessenten melden sich bitte direkt bei Ole: nr9ole1@freenet.de oder 0178/2447666

 

Jede Menge Dieselmotorradangebote

Aktuell stehen so einige Dieselmotorräder bei mobile.de zum Verkauf. Wer für die nächste Saison einen neuen Untersatz sucht, hat ausnahmsweise mal tatsächlich sowas wie Auswahl. Vom nicht zugelassen über Neufahrzeug bis hin zu einem besonderen Schmankerl ist alles dabei.

Bild

Punsun Dnepr Dieselumbau

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=217372374

325er Enfield

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=217216012

435er Enfield

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=217458657

Bild

Lombardini Enfield aus dem Hause Beckedorf

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=219811190

Vahrenkamp Diesel

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=217004605

Bild

Corda 3WD Dieselgespann. Die Maschine könntet ihr schon gesehen haben, denn sie war 2012 auf dem Big Knock. https://flic.kr/p/cbqaY1

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=220562936

 

 

Quo Vadis Dieselmotorrad

VW XL1Seit ich vor nunmehr zwei Monaten einen leibhaftigen XL1 bei einem VW-Händler in Gelsenkirchen stehen sah, rangieren einige Gedanken in meinem Kopf. Und ich komme mir dabei vor wie ein Verschwörungstheoretiker, obwohl ich mir ziemlich sicher bin Recht zu haben. Die Erkenntnis ist letztlich keine wirklich neue: Die Welt ist verrückt. Und der Mensch prahlt nun mal viel lieber, als sorgsam mit Ressourcen umzugehen. Den XL1 gibt es. Den Lupo 3L gab es ja auch mal. Der hochverdichtende Teil des XL hat zwei Zylinder und leistet rund 50PS aus 800cm³. Damit sind wir das erste mal in Zahlenbereichen angekommen, die man von Motorräder gewohnt ist. Nein, das ist nicht neu, denn der XL1 ist in dieser Form ja seit 2011 auf dem Radar. Damals allerdings nur als Studie, jetzt im Verkaufsraum um die Ecke. Zumindest theoretisch angekommen. Doch dabei wird es vermutlich bleiben. Zum einen fehlt VW aufgrund des Abgasskandale dafür in absehbarer Zukunft vielleicht tatsächlich der Atem, zum anderen will das ja gar keiner wirklich. Zwar ist er tatsächlich in den Motorgazetten getestet worden. http://www.auto-motor-und-sport.de/einzeltests/vw-xl1-limitierter-supersparwagen-8577142.html Und man kann ihn prinzipiell sogar kaufen. Das von mir in Gelsenkirchen gesichtete Exemplar gehört einer regionalen Autohauskette, die ihren Vorführer zum geschmeidigen Preis von € 113.440,- anbietet. http://www.tiemeyer.de/de/auto/gebrauchtwagen/vw/13631157/xl1-sitzbezuege-in-alcantara-led-klimaanlage.htm Schätzungsweise werden sich genügend betuchte Sammler erbarmen. Die laut Wikipedia produzierten 200 Stück finden sicherlich einen trockenen Stellplatz und werden nie im Straßenbild auftauchen. https://de.wikipedia.org/wiki/VW_XL1

VW VOLKSWAGEN XL Sport 2015 blue vltUnd es kommt noch schlimmer. Volkswagen hat im letzten Jahr den XL1 komplett pervertiert und nebenbei unsere leisen Hoffnungen aus der Ducati-Übernahme vernichtet. Sie haben einen Ducati-V2 hineingesteckt und ihm Breitreifen aufgezogen. Ich mag selber gar nichts dazu schreiben, wer wissen will, liest hinter dem Link weiter.
http://www.bimmertoday.de/2014/10/06/vw-xl-sport-2014-paris-live-fotos-xl1-ducati-motorrad-motor/

Was ich aber ebenfalls nicht machen kann/will, ist mich über den Hersteller zu beschweren. Der hat ja was auf die Räder gestellt und der Kunde hat es nicht wirklich haben wollen. Letztlich wird gebaut, was gekauft wird. Und Effizienz scheint niemanden zu erregen.

Das kam mir insbesondere in dem Moment in den Sinn, als ichi kürzlich über zwei Youtube Links gestolpert bin, die zwei – sachlich gesehen – völlig unnötige Motorräder zeigen. Motorräder in denen ein V10 aus einer Viper und ein V12 von Aston Martin verbaut wurden.
Und was erregt da jetzt?
Mich die Zugriffszahlen. Der V10 hat ca. 1,4 Millionen und der V12 knapp 3 Millionen Views.
Mit den folgenden Links könnt ihr die Zugriffszahlen noch weiter erhöhen.
https://youtu.be/DJS2cthIoFg & https://youtu.be/wU_Nt-H0bAE
Ich erlaube mir das als deutliches Indiz dafür zu setzen, worauf der Homo Kompression steil geht.
Es darf jeder dazu denken was er mag, für mich ist das inzwischen die Ausprägung einer erschreckenden Kurzsichtigkeit der ganzen Menschheit. Die ist da moralisch noch nicht lange aus der Höhle raus. Wenn es was zu fressen gibt, dann schlägt man sich den Bauch voll. Ohne Rücksicht auf das morgen. Auch eine Form von Achtsamkeit. Erkennt man an den vielen übergroßen Wagen, die für unnötig kurze Strecken allerorten die Straßen füllen. In denen ist sich jeder selbst der Nächste.

Und was bedeutet das jetzt für uns?
Nix!
Weil das alles nichts Neues ist. Wir waren immer Nische, sind Nische und werden mit großer Wahrscheinlichkeit Nische bleiben.
Damit habe ich kein Problem und ihr hoffentlich auch nicht. So bleibt es bei uns eben gemütlich.

Wenn wir aber nicht zurücklehnen, sondern doch noch etwas Neues präsentieren wollen, dann wird dies in Zukunft einen gewissen Aufwand bedeuten.
Passend dazu ist dieser Aufruf im Kneeslider, obwohl gar nicht für Dieselmotorräder gedacht.
http://thekneeslider.com/we-dont-need-any-more-custom-motorcycles-we-need-prototypes/
Wir haben letztlich alle verfügbaren Motoren verbaut und gezeigt, das sich damit absolut fahrbare Motorräder auf die Räder stellen lassen. Noch ist keiner mit einer Diesel um die Welt gefahren, aber knapp um die halbe. Wenn es spannend, und nicht nur gemütlich, bleiben soll, dann muss irgendwer anfangen Gehäuse zu gießen oder den 3D-Drucker anzuschmeissen.
Ich selber habe weder die Möglichkeiten noch die Fertigkeiten dazu. Aber ich habe die Übersicht, das es die benötigten Komponenten gibt, das sie nur noch nirgends entsprechend zusammengefügt wurden.
Ich bin mir sicher, das es ginge, wenn man wollte. Ich bin mir aber ebenfalls im klaren darüber, das dieses einen sehr großen Aufwand darstellt und die Möglichkeiten vieler Heimwerkstätten deutlich übersteigt. Dazu bräuchte es wohl mehr als ein Schweißgerät. Daher habe ich kein wirkliches Gefühl ob solche kühne Visionen jemals Wirklichkeit werden. Weil es einfach zu kompliziert und aufwändig ist, oder weil Akkus mit höherer Energiedichte auf den Markt kommen und die Elektromobilität ein größeres Stück vom Kuchen bekommt. Ich werde es beobachten und euch hier erzählen.

Upcoming projects from denmark

In der Werkstatt unseres Freundes Allan Korup aus Dänemark wachsen zwei Motorräder, die wir in der Form noch nicht hatten.
Da wäre eine Nimbus, in der ein Lombardini LDW 702 seinen Platz finden soll. Also 17PS aus 686cm³, verteilt auf zwei Zylinder.

Nimbus-Lombardini

Und etwas, das mal eine Dnepr war, jetzt aber einen 1200cm³ Drilling aus einem VW Lupo trägt. Also wahrscheinlich ein #Dieselgate Motorrad. :-)
Die Kraft wandert offensichtlich über einen Harley Drivetrain jetzt per Kette an das Hinterrad.

Dnepr-VW

Für den Moment habe ich nur die groben Eckdaten und die beiden Fotos.

Allan hat auf seiner Webseite noch einen Haufen Bildergalerien von diversen Jahren in Hamm, aber auch anderen schicken Treffen.
http://www.treskelgaard.com/

Familientreffen unter Strom

Natürlich läuft bei einem Treffen, welches zum fünfzehnten mal stattfindet, vieles in gewohnten Bahnen.
Und das ist auch sehr gut so.
Nach all den Jahren trifft man viele bekannte, aber zum Glück auch immer wieder neue Gesichter. Es gibt auch verlorene Söhne, die nach langer Zeit mal wieder auftauchen. Es hat schon etwas von einem Familientreffen.

Projekt Deutz
Möglicherweise nicht ganz Alltagstauglich, aber immerhin fahrbar ist das „Projekt Deutz“ – Die Diesel-Ratte von Markus im Mad Max Stil.

Was logischerweise nicht mehr funktionieren kann, wie in den ersten Jahren, ist wirklich neue Motorräder zu entdecken. Die Zahl der verfüg- und verwendbaren Motoren ist nun mal endlich. Vom Einzylinder Industriediesel bis zum PKW-Vierzylinder ist letztlich alles verbaut worden, was noch irgendwie vertretbar zwischen zwei Räder passt. Auch wenn es etwas knapp in der Leistung oder etwas üppig im Gewicht wurde. Gut 4 PS in einer ehemaligen BMW R45 sind recht gemütlich und der 2,3l Mercedes OM 601 im Eigenbaurahmen etwas wuchtig. Dazwischen sind aber viel mehr fahrbare Motorräder entstanden als der Durchschnittsbürger bis heute wahrgenommen hat.

Modifizierte D3

Dazu gehört z.B. auch eine vervollständigte und auf Hurth Getriebe statt Variomatik umgerüstete D3 aus dem Nachlass von Gerd Engmann.

Blick über den Tellerrand
In diesem Jahr hat es sich ergeben, das Zero Motorcycles uns mit drei Elektro-Motorrädern besucht hat, die zur Probefahrt bereitstanden, so lang es die Akkus hergaben. An dieser Stelle meinen Dank an William Ruehl, der dies für uns möglich gemacht hat.
Wenige Tage vor dem Treffen habe ich tatsächlich das erste Mal einen ernsthaften Blick auf die technischen Daten eines Elektrofahrzeugs geworfen. Dabei gab es eine Sache, die mich ausserordentlich faszinierte. Die Reichweite in der Stadt ist größer als die über Land oder auf der Autobahn.
Wir sind es so sehr gewohnt, das unsere mit Diesel oder Benzin betriebenen Fahrzeuge in der Stadt mehr verbrauchen, das es mehr als eine Sekunde braucht die physikalische Tatsache zu akzeptieren, das es weniger Energie braucht sich in der Stadt bei geringeren Geschwindigkeiten zu bewegen. Es ist halt so, das der Verbrenner dann nicht in seinem Effektiven Bereich läuft. Der Stromer kann auf der anderen Seite durch Rekuperation sogar etwas der eingesetzten Energie vom Ampelsprint wieder zurückgewinnen.
Dazu schlich sich noch diese Idee in meinen Kopf, das man Strom im Gegensatz zu Benzin, Diesel und auch Pflanzenöl ja tatsächlich selbst erzeugen kann. Nicht jeder – zugegeben. Aber Photovoltaikelemente könnten sicherlich weit mehr Menschen installieren als sich ein eigenes Rapsfeld anzupflanzen. Je nach Pendelstrecke braucht man dann eine auszurechnende Quadratmeterzahl an Solarzellen und wäre autark.
Ein kleines Wasserkraftwerk fände ich persönlich ja noch deutlich charmanter, aber es kann ja nicht jeder an einem Bach wohnen.
Ist das jetzt eine versponnene Idee, oder dürfen wir davon ausgehen, das Energy Harvesting im Trend steht, Wirkungsgrade besser werden und die Energiedichte in den Akkumulatoren ebenfalls? Mit jedem Prozent an Effektivität und jedem Watt rückt die Möglichkeit etwas näher. Prinzipiell kaufen kann man sie heute schon. Elektrofahrzeuge sind da, und mit einem großen Carport an Kollektorfläche wird man wahrscheinlich schon weiter kommen als nur bis zum Bäcker.
Natürlich reden wir aktuell „nur“ über das Pendeln. Für die Urlaubsreise sind die derzeitigen Lösungen nicht, oder nur sehr eingeschränkt, tauglich. Aber was macht ihr öfter?
Die große Abrechnung in Sachen Klimaschädlich oder nicht will ich an dieser Stelle nur ganz kurz anschneiden. Was wir aktuell machen kann nur eine Zwischenlösung sein. Solang wir die verschimmelten Dinosaurier verbrennen um den Strom zu gewinnen, sind wir noch nicht am Ziel. Das muss ohne Frage regenerativer werden.
Der nächste gern diskutierte Punkt wäre die Gefahr, die von einem lautlosen Fahrzeug ausgeht. Kenne ich schon länger. Mein Fahrrad ist ähnlich leise. Deswegen hat es eine Klingel.
Tatsächlich ist es so, das sich der Mensch an sich sehr daran gewöhnt hat, das fast alles, was sich auf der Straße bewegt von begleitendem Lärm angekündigt wird. Anders kann ich mir die allgegenwärtige Bereitschaft ohne jeden Blick nach links und rechts auf die Fahrbahn zu treten nicht erklären. Allgegenwärtig, da ich in den letzten Jahren wirklich jede Form von Verkehrsteilnehmer dabei beobachten konnte. Autos aus Einfahrten oder von Parkplätzen. Fußgänger jeden Alters. Natürlich auch andere Radfahrer. Dazu noch Rollstuhlfahrer, Skateboarder und Reiter.
Blind auf die Straße können alle.
Und diese Blindheit und Verantwortungslosigkeit ist es, die man irgendwie umkrempeln müsste. Lautlose Fahrzeuge mutwillig brummen lassen, kann in meinen Augen jedenfalls nicht die Lösung sein. Wir sollten im nächsten Schritt viel mehr darüber nachdenken auch noch dem Reifenabrollgeräusch den garaus zu machen.
Der Ton ist definitiv mitverantwortlich für die Fahrzeuge, die zu Ikonen wurden. Ob es der allgemein allgegenwärtige V8 ist. Der V2 einer Harley oder Guzzi. Der Boxer im Heck eines 911er. Oder der NorTon, dem ich persönlich am verfallensten bin. Die Lebensäußerungen dieser Motoren machen Gänsehaut und sind Teil der Seele der Maschine. Das sanfte Schütteln eines BMW Boxers bei etwas zu niedriger Leerlaufdrehzahl hat etwas meditatives und kann dich an der Ampel auch schon mal eine Grünphase verträumen lassen.
Der Ton ist weg. Im Falle der Zero Elektromotorräder komplett weg. Die Dinger sind leiser als handelsübliche Elektrofahrräder.
Das ist anders. Völlig anders als man es kennt.
Damit kommen wir zum Fahrversuch.
Diese Stille vor dem Sturm ist es, auf die deutlich hingewiesen wird. Ist der Zündschlüssel gedreht, der Seitenständer eingeklappt und der Killschalter umgelegt, dann ist das Motorrad fahrbereit. William sagt immer „it’s armed“. Umdenken ist angesagt. Mopped läuft, merkst du ja bislang. Hört man und spürt man. Hier nicht mehr. Nur eine Kontrollleuchte im Cockpit sagt dir, das der Tiger springt, wenn zu am Griff drehst.
Zero MotorcyclesUnd das tut er.
Es ist tausendfach beschrieben, wie sehr dich ein E-Motor aus dem Stand reisst, da er immer im optimalen Drehzahlbereich ist. Es zu erleben ist trotzdem noch einmal anders. Du musst nix können. Keine Drehzahl und keinen Schleifpunkt beachten. Drehen und vorwärts. Und das wie …
Hat was von einer Achterbahn die man selber steuert.
Ich klettere von der „Großen“ auf eine „Kleine“.
Fahre los. „Ja“, denke ich, „das ist etwas weni … Scheisse, hundert.“
Für den Alltag würde ich mir wahrscheinlich einen Soft-Eco Mode programmieren. Die anderen Fahrmodi sind mir zu hektisch.
Der Alltag. Den kannst du mit einer Zero sicherlich problemlos bewältigen. Die Verarbeitung der Motorräder erschien mir tadellos. Fahren tun sie super. Die Reichweite wird wahrscheinlich für alle Pendler reichen. Steckdose haben einige daheim. Billig sind sie nicht, keine Frage. Wir stehen am Anfang der Elektromobilität. Wer jetzt aufsteigt ist noch ein Early Adopter. Da ist mit Schnäppchen nicht zu rechnen.

Die Kupferwürmer haben mich mehr fasziniert als ich selbst gedacht hätte. Wesentlich sogar. Da sie in meinem persönlichen Budget jedoch noch nicht angekommen sind, kann ich mich zurücklehnen abwarten und einfach weiter noch geräuschloser und ressourcensparender Fahrrad fahren.

Ob der elektrische Weg einer ist der breiteren Zuspruch findet, weiss zum jetzigen Zeitpunkt wohl niemand. Ich weiss jetzt, das einige Grenzen im Kopf liegen.

Wohin der Dieselweg uns führt ist sicherlich noch unklarer. Für Nutzfahrzeuge und schwere Maschinen wird er uns sicherlich noch eine ganze Weile erhalten bleiben. Im kleineren Maßstab dürfte er uns deutlich früher verlassen. Zu gebrandmarkt ist er inzwischen als Feinstaubsünder. Der Effizienzvorteil wird nicht mehr ewig reichen.

Ich rechne inzwischen nicht mehr damit, das es ein Hersteller mit einem Dieselmotorrad in Großserie versuchen wird. Das bedeutet aber nicht, das es nicht ginge.
Es wird also Zeit zu gießen.
Für die nächste Evolutionsstufe im Dieselmotorradbau ist es sicherlich nötig mehr als einen Rahmen selbst zu bauen. Entsprechende Gespräche waren dieses Jahr zu belauschen. Ich bin gespannt, aber auch zuversichtlich, das sich irgendwann jemand dieser Herausforderung stellt. In der Gerüchteküche gab es ja schon vor einigen Jahren Dieselversionen der 2- und 4-Ventilboxer von BMW sowie des V2 in der Honda Transalp. Angeblich auf Druck des Herstellers in der Versenkung verschwunden.
Nichts Genaus weiss man nicht.

Ich interpretiere die Augenblickliche Situation wie folgt:
Durchatmen und Besinnung. Der Baurausch der ersten Jahre ist vorbei. So ziemlich alles, was verbaut werden kann, wurde verbaut. Dabei haben sich günstige und nicht so günstige Varianten herausgestellt. Manches funktioniert, manches nicht so gut. Um besser zu werden, musst du Fehler machen. Sometimes you win, sometimes you learn.
Als sie so weit waren, wurden die Moppeds dann tatsächlich einfach mal zum fahren genutzt. Doch spätestens im Winter juckt es dem Schrauber wieder in den Fingern. Jetzt werden die Aufgaben halt aufwendiger und komplexer. Möglicherweise wird man es nicht allein schaffen, aber dafür hat man ja auf dem Dieseltreffen andere Verrückte kennengelernt.
Wir werden gießen!
Komposition Es gab Krauser-Köpfe für die BMW-Boxer. Wer sagt, das die nicht auch einen Dieselkopf tragen können? Wir haben es nur noch nicht ausprobiert. Falls es nicht im ersten Anlauf klappt, üben wir halt weiter und machen ein schönes Familientreffen.

Hier noch die obligatorischen Bildergallerien vom Treffen.

Bei Facebook:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10205142786595411.1073741947.1417048407&type=1&l=fe02956cac

Bei flickr:
https://www.flickr.com/photos/emscherblues/albums/72157656244260794

Von unseren dänischen Freunden:
http://www.treskelgaard.com/bikes2015/

Die Technik ist unaufhaltsam. So gibt es auf Filmaufnahmen vom Treffen:

https://youtu.be/pLITTr6RFuY

https://youtu.be/9xbTNIB10Oo

Lange Übersetzung für BMW K 100

Hubert Teller könnte dem ein oder anderen ein Begriff als Erbauer der MoDiTe 1 sein.
Wer sich nicht erinnern kann … hinter dem Link sind Bilder:
https://www.flickr.com/search/?tags=modite1

Hubert hat sich des Drehzahlproblems bei der Verwendung von BMW K Modellen angenommen und bietet eine Kleinserie an Zahnrädern für eine längere Übersetzung an.

Er kann für alle älteren K 100 Modelle einen Spiralkegelradsatz für den Hinterrad – Winkelantrieb mit der Übersetzung von 1:2,38 anbieten. Die Gesamtübersetzung ist damit um ca. 22% schneller.
Das Angebot liegt bei 345.-€

Des Weiteren hat er noch einen Radsatz mit drei schrägverzahnten Zahnrädern für
das K 100 Getriebe was den 5ten Gang um (zusätzliche) 11% schneller macht im
Angebot.
Der Preis liegt hierfür bei 295.-€.

Die Zahnräder werden von einem renommierten Zahnradhersteller gefertigt und haben
sich schon über viele 1000 Km in ihrer Standfestigkeit im Alltag bewährt.

Die längeren Übersetzungen eignen sich hervorragend für Dieselumbauten, können aber
auch in den Benzinern verbaut werden um über lange Strecken die Technik zu schonen
und den Verbrach zu senken.

Interessen melden sich bitte einfach per Mail bei Hubert: teller.hubert@gmx.de

Lange Filmnacht

Ich habe mal zusammengetragen, was mir in den letzten Tagen so an dieseligem Filmmaterial im Netz begegnet ist.

Da war einmal diese Reportage über das Sein aber vor allem das Verschwinden von Diesel selber. Das ist, so glaube ich, die dritte, die ich gesehen habe. Verwirrenderweise habe ich nicht den Eindruck, die da immer von der gleichen Person geredet wird.
Macht euch selbst ein Bild. Die ZDF Mediathek hält die Reportage noch vor.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1214258/Das-Diesel-Raetsel

Dazu wurde in den letzten Wochen das ein oder andere neue auf Youtube hochgeladen. Da fällt ganz deutlich auf, das in Russland jetzt der ein oder andere Diesel verschraubt wird.
Für mich ist es erschreckend, das es sich bei diesen Umbauten durchweg um wilde Geräte handelt, mit denen mal versucht wird, was so geht. Oder man bringt das zum Laufen, was man gerade hat.
Von einem praktischen Alltagsfahrzeug sind wir hier Kilometerweit entfernt.
Ich muss gestehen, das mich solche Spielzeuge von Jahr zu Jahr nicht unbedingt mehr anturnen. Oder nur noch dann, wenn die Idee radikal, die Umsetzung perfekt und der Auftritt ein markanter ist. Ich bin irgendwie zu rational geworden.
Aber jetzt zu den Filmskes. Macht euch selbst ein Bild und klickt euch durch.

Falcon 2 crdi
https://youtu.be/UQPYIZ13qZA

Kawabota Diesel Motorcycle.
https://youtu.be/hGkbLLJihcQ

FIRST TEST FIRE!!! Hydrostatic Twin Turbo Diesel Motorcycle (Part 5)
https://youtu.be/O4BSP3QRHkk

Detroit Diesel Powered Motorcycle
https://youtu.be/bacAWWoiNRM

Honda Rebel diesel motorcycle- First run
https://youtu.be/erjGB9YheUg

URAL diesel motor 430 cc – 1.5 LITR ON 100 KM
https://youtu.be/ewMlaLqZQzE

дизельный мотоцикл diesel motorcycle
https://youtu.be/0YHM1iZVMZo

Дизель Днепр / Diesel Dnepr
https://youtu.be/bwYq3plCotg

Дизель Днепр / Diesel Dnepr
https://youtu.be/M8dxUlWAVt4

дизельный мотоцикл Diesel motorcycle

biodiesel bio diesel harley chopper motorcycle
https://youtu.be/60QWByhbz-k

OCC Bio Diesel Motorcycle
https://youtu.be/7wnsr9nr4uE

Diesel motorcycle. Honda Goldwing. VW Rabbit motor
https://youtu.be/gNqLMgTpziQ

Honda Rebel diesel motorcycle- First run
https://youtu.be/erjGB9YheUg

Diesel Motorcycle, Being Started and Built Around A Kubota Engine And Custom Frame From Kraft Tech
https://youtu.be/VQnEVQHI7T4

Ural M72 Diesel Just a short ride on this great bike!
https://youtu.be/eempxvRn0OY

XR500 Diesel Dirt Bike
https://www.youtube.com/playlist?list=PLE43ewHtPcx0JitTt3ej2wIEf0yc1Qq6x

FIRST TEST FIRE!!! Hydrostatic Twin Turbo Diesel Motorcycle (Part 5)
https://youtu.be/O4BSP3QRHkk

Test Drive of AWD Hydrostatic Diesel Motorcycle
https://youtu.be/JTelPtO6aGg